Vereinssatzung

Satzung des FC Sürenheide von 1976 e.V.

I. Rechtliche und ideelle Grundlagen

§ 1 Name, Rechtsform; Sitz, Haushaltsjahr, Wappen

1. Der 1976 in Verl gegründete Verein führt den Namen „Fußball-Club Sürenheide von 1976 e.V.“
2. Abkürzungsform FC Sürenheide
3. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gütersloh unter VR 554 eingetragen.
4. Der Verein hat seinen Sitz in Verl.
5. Das Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr.
6. Das Vereinswappen ist das nachfolgende Wappen

§ 2 Ziele, Gemeinnützigkeit, Neutralität, Toleranz, Mittelverwendung

1. Der Verein pflegt und fördert durch Sport- und Freizeitangebote auf breiter Grundlage in
verschiedenen Disziplinen, die körperliche und seelische Ertüchtigung seiner Mitglieder,
insbesondere auch im Jugendbereich.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung.
3. Der Verein ist neutral und tolerant hinsichtlich Nationalität, Geschlecht, Parteipolitik,
Religion, Weltanschauung und Wesensart seiner Mitglieder, sowie seines Umfeldes.
4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins,
6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Verbandszugehörigkeit, Mitgliedschaften

1. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes NRW e.V. und der zuständigen Landesverbände.
2. Die Mitglieder erkennen die Satzungen und Ordnungen dieser Verbände an.

II. Mitgliedschaft im Verein

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft im Verein können nur natürliche Personen, juristische Personen des
Privatrechts und des öffentlichen Rechts erwerben.
2. Der Erwerb der Mitgliedschaft im Verein bedarf für Kinder und Jugendliche (§ 6) der
schriftlichen Genehmigung der gesetzlichen Vertreter.
3. Die Mitgliedschaft im Verein wird unter dem Datum der schriftlichen Beitrittserklärung begründet.
4. Mit Erwerb der Mitgliedschaft werden dem Mitglied auf Verlangen Satzung und Ordnungen
ausgehändigt. Diese gelten als von ihm anerkannt,
5. Bei Ablehnung eines Mitgliedschaftsantrages durch den Vereinsvorstand ist
Berufungsmöglichkeit beim Ältestenrat ($ 18) gegeben. Dessen Entscheidung ist
endgültig.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Austritt, Tod, Ausschluss oder durch Auflösung
des Vereins.
2. Der Austritt kann jederzeit, allerdings nicht rückwirkend und nur schriftlich gegenüber dem
Vorstand erklärt werden.
3. Der Austritt ist nur zum 31.12. möglich.
4. Mit dem Tode des Mitgliedes erlischt die Mitgliedschaft im Verein.
5. Der Ausschluss des Mitgliedes – nach vorheriger Gelegenheit des Anhörens – aus dem
Verein erfolgt durch den Vereinsvorstand schriftlich unter Angabe von Gründen.

a) Verstöße gegen Vereinssatzung und/oder vereinsrelevante Ordnungen.
b) Verstöße gegen die Interessen des Vereins und/oder grobes unsportliches Verhalten.
c) Wegen unehrenhafter Handlung.
d) Schädigung des Vereins bzw. Ansehens.
e) Wenn ein Mitglied trotz zweimaliger Mahnung länger als 12 Monate mit
Zahlungen bzw. Forderungen im Verzug ist.

6. Von der Mitteilung des Beginns des Ausschlussverfahrens an ruhen alle Funktionen und
Rechte des Betroffenen.
7. Gegen den Beschluss besteht schriftliche Berufungsmöglichkeit vor dem Ältestenrat.
8. Gegen die Ausschlussbestätigung des Ältestenrats besteht schriftliche Berufungsmöglichkeit
vor der Mitgliederversammlung.
9. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das ausscheidende Mitglied alle dem Verein zustehenden
bzw. gehörenden Gegenstände und/oder Forderungen zurückzugeben bzw. auszugleichen.

§ 6 Definition der Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus gleichberechtigten

a) aktiven Mitgliedern
b) passiven Mitgliedern
c) fördernden Mitgliedern

2. Als Jugendliche führt der Verein Mitglieder, die das 14. Lebensjahr, nicht aber das
18. Lebensjahr vollendet haben.
3. Als Kinder führt der Verein Mitglieder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahr.

§ 7 Ehrungen im Verein

1. Der Verein gibt sich durch sein Organ Ältestenrat (§ 18) eine Ehrenordnung für

a) Mitgliederehrungen
b) Ehrenmitgliedschaft
c) Ehrenvorsitz

2. Die Ehrenordnung bedarf der Zustimmung des Vereinsvorstandes.
3. Zur Mitgliederehrung liegt das Vorschlagsrecht beim Ältestenrat, das Beschlussrecht
beim Vereinsvorstand
4. Zu Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorsitz liegt das Vorschlagsrecht beim Ältestenrat, das
Beschlussrecht bei der Mitgliederversammlung.

§ 8 Rechte der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat das Recht, die Angebote des Vereins in Anspruch zu nehmen und an
der Gestaltung des Vereins mitzuwirken. Es hat insbesondere das Recht zur

a) aktiven und passiven Teilnahme am Sport- und Freizeitangebot gemäß § 2 Abs. 1
der Satzung im Rahmen der besonderen Ordnungen
b) aktiven und passiven Teilnahme an allen Veranstaltungen im Rahmen der
besonderen Bestimmungen

2. Weitere Pflichten regeln die Satzung (insb. § 14-17) und Ordnungen.

§ 9 Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat die Pflicht, das Interesse des Vereins zu wahren. Es hat
insbesondere die Pflicht zur

a) Beachtung der Satzung und Ordnungen
b) Entrichtung des Vereinsbeitrages

2. Weiter Pflichten regeln Satzung und Ordnungen.

§ 10 Maßregelung

Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder Ordnungen des Vereins, der Fachbereiche,
Abteilungen und Gruppen verstoßen, können – nach vorheriger Gelegenheit des Anhörens –
vom Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden.

a) Verweis
b) Zeitlich begrenzte Einschränkung der Teilnahme am Sportbetrieb und an den
Veranstaltungen des Vereins

§ 11 Beiträge und Gebühren

1. Vereinsmitglieder sind beitrags-, gebühren- und umlagepflichtig.
2. Art, Betrag, Modalitäten und Ausnahmen zu Punkt 1 regelt die Beitragsordnung, die
der Verein erstellt.
3. Änderungen des Beitrages, der Gebühren und der Umlagen beschließt die
Mitgliederversammlung.
4. In der Mitgliederversammlung wird eine einfache Beitrags- und Gebührenübersicht
zur Beschlussfassung vorgestellt.

III. Strukturen des Vereins

§ 12 Vereinsstruktur

1. Der Verein ordnet seine Sport- und Freizeitangebote gemäß § 2 der Satzung (Disziplinen)
für alle Mitglieder gemäß $ 6 der Satzung in Fachbereiche (Abteilungen).
2. Die Einrichtung und Auflösung von Fachbereichen beschließt unter Zustimmung des
Vereinsvorstandes der Fachbereich.
3. Die Fachbereiche geben sich durch ihre Versammlungen Ordnungen, die in vollem Einklang
mit der Vereinssatzung stehen und der Zustimmung des Vereinsvorstandes bedürfen.

IV, Organe des Vereins

§ 13 Vereinsorgane

1. Vereinsorgane sind

a) Die Mitgliederversammlung (§ 14-17)
b) Der Ältestenrat (§ 18)
c) Der Vorstand (§ 19-21)
d) Der Fachbeirat ($ 22)

2. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich auf ehrenamtlicher und im Sinne
des Vereins ideeller Basis ausgeübt. Aufwendungsentschädigungen und Auslagenersatz
sind zulässig. Näheres regelt § 21 „Bezahlte Leistungen“.

§ 14 Die Mitgliederversammlung

A. Stimmberechtigung

1. Die stimmberechtigten Mitglieder des Vereins bilden die Mitgliederversammlung
2. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
3. Mitglieder, über deren persönliche Belange abgestimmt wird, sind hierzu nicht
stimmberechtigt.
4. Ausnahmen zur Stimmberechtigung in anderen Fällen erfordern den Beschluss der
Mitgliederversammlung.
5. Stimmübertragung ist nicht möglich.

B. Frist und Tagungsort

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll innerhalt der ersten Hälfte eines
Kalenderjahres stattfinden.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können nach Bedarf einberufen werden.

C. Einberufung und Tagesordnung

1. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Der Ältestenrat bzw. der
Fachbeirat sind zur Einberufung berechtigt bzw. verpflichtet, wenn hierfür ein gesetzlicher
oder satzungsmäßiger Grund vorliegt.
2. Die Mitglieder des Vereins können in einem von ihnen unterzeichneten Antrag unter
Angabe des Zwecks und der Gründe die Einberufung einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung verlangen. Hierzu bedarf es der Unterschriften von mindestens 10
Prozent der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins.
3. Die Mitgliederversammlung wird durch schriftliche Einladung aller stimmberechtigten
Mitglieder mit einer Frist von drei Wochen einberufen.
4. Tagesordnung und Gegenstände der Beschlussfassung sind in der Einladung anzuführen.
5. Weitere Vorschläge zur Tagesordnung müssen schriftlich mit Begründung spätestens eine
Woche vor der Mitgliederversammlung beim die Versammlung einberufenden Organ
eingegangen sein. Über die Zulassung dieser Anträge entscheidet die Versammlung durch Beschluss.
6. Kurzfristig vor der Versammlung eingetroffene Anträge können nur dann behandelt werden,
wenn die Mitgliederversammlung sie als Dringlichkeitsantrag beschließt.
7. Anträge auf Satzungsänderung können nicht als Dringlichkeitsantrag beschlossen werden.

D. Versammlungsleitung

1. Die Leitung der Mitgliederversammlung hat ein Mitglied des einberufenden Organs nach
interner Abstimmung.
2. Die Mitgliederversammlung kann in Sonderfällen einen Versammlungsleiter wählen.
3. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer und Stimmzähler.

§ 15 Gegenstände der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung

A. Gestaltung der Mitgliederrechte

1. Zulassung weiterer Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung (§ 14c 5 u 6)
2. Eventuelle Wahl des Versammlungsleiters (§ 14d 2)
3. Ausnahmen zur Stimmberechtigung des Mitgliedes (§ 14a 4)
4. Entgegennehmen des Jahresberichtes und des Jahresplanes des Vorstandes (§ 19g)
5. Entgegennahme des Berichtes des Ältestenrates
6. Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer
7. Genehmigung des Jahresberichtes und des Jahresplanes des Vorstandes
8. Wahl der Rechnungsprüfer

B. Gestaltung der Mitgliederrechte

1. Änderung des Beitrages, der Gebühren und Umlagen (§ 11 Abs. 3)
2. Wahl der Mitglieder des Vorstandes
3. Wahl der Mitglieder des Ältestenrates
4. Beschluss über die Ehrenmitgliedschaft im Verein (§ 7 Abs. 3)
5. Beschluss über den Ehrenvorsitz im Verein (§7 Abs. 3)
6. Ausschluss eines Mitgliedes (§ 5 Abs. 7)
7. Einrichtung und Auflösung von Vereinsorganen (§ 13)

C. Gestaltung des Vereinsrechtes

1. Fusion des Vereines
2. Änderung der Rechtsform des Vereines
3. Auflösung des Vereines (§ 17)

§ 16 Beschlussfähigkeit, Mehrheitserfordernisse, Abstimmungsmethoden, Protokoll

A. Beschlussfähigkeit

1. Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich (außer im Falle des nachstehenden Punktes B 2)
ohne Berücksichtigung der Zahl der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig,
wenn die Einberufung form- und fristgerecht erfolgt ist
2. Die Beschlussfähigkeit endet während einer Versammlung, wenn weniger als die Hälfte der
Stimmberechtigten als zu Beginn der Versammlung anwesend sind.

B. Mehrheitserfordernisse

1. Die Gegenstände der Beschlussfassung (§15 Abs. c) bedürfen der Mehrheit von drei Viertel
der gültig abgegebenen Stimmen der Stimmberechtigten.
2.a. Die Gegenstände der Beschlussfassung gemäß (§ 15 Abs. c) bedürfen der Mehrheit von
drei Viertel der gültig abgegebenen Stimmen der Stimmberechtigten.
b. Dabei müssen in der Mitgliederversammlung, die zur Beschlussfassung dieser
Gegenstände einberufen worden ist, drei Viertel aller stimmberechtigten
Mitglieder des Vereins ihre Stimme abgeben.
c. Wird diese Zahl stimmberechtigter Mitglieder nicht erreicht, ist die nächste zur
Beschlussfassung dieser Gegenstände im gleichen Kalenderjahr einberufenen
Mitgliederversammlung gemäß (§ 16 Abs. a) beschlussfähig.

C. Abstimmungsmethoden

1. Abstimmungen und Wahlen werden mit Handzeichen oder mit Stimmzettel durchgeführt.
2. Sie müssen mit Stimmzetteln geheim erfolgen, wenn Vorstand, Ältestenrat oder drei
Viertel der anwesenden Stimmberechtigten der Mitgliederversammlung es bei der
Beschlussfassung hierüber verlangen.
3. Sie müssen mit Stimmzetteln geheim erfolgen, wenn Vorstand, Ältestenrat oder drei
Viertel der anwesenden Stimmberechtigten der Mitgliederversammlung es bei der
Beschlussfassung hierüber verlangen.
4. Bei der Feststellung des Stimmenverhältnisses werden nur die gültig abgegebenen
Stimmen gezählt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht
berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
5. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält.
Kommt eine Mehrheit für einen Kandidaten im ersten Wahlgang nicht zustande, folgt
eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten
Stimmen erhalten haben. In diesem Fall ist der Kandidat gewählt, der die meisten
Stimmen erhält.
6. Ein Gewählter hat unverzüglich zu erklären, ob er die Wahl annimmt.

D. Protokoll

1. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Beweiszwecken ordnungsgemäß zu
protokollieren.
2. Das Protokoll soll spätestens vier Wochen nach der Versammlung erstellt werden.
3. Das Protokoll ist zu unterschreiben vom Versammlungsleiter, dem Protokollführer und
von den Vorstandsmitgliedern, die an der Versammlung teilgenommen haben.
4. Bei Beschlüssen gem. (§ 15 Abs. c) ist ein Verzeichnis der Stimmberechtigten erschienen
Mitglieder beizufügen.
5. Das Protokoll ist aufzubewahren. Die Einsicht ist jedem Vereinsmitglied auf Verlangen
zu gewähren.

§ 17 Auflösung des Vereins

1. Im Falle der Auflösung des Vereins (dazu § 15 Abs. C 4 und § 16 Abs. B 2) werden die
Mitglieder des Vorstandes zu Liquidatoren ernannt. Es gelten die Vorschriften des
Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 47 ff.).
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine
andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Kindergärten im
Ortsteil Verl-Sürenheide, d.h. zur Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge
bzw. zur Förderung der Erziehung und Bildung.

§ 18 Der Ältestenrat

A. Zusammensetzung und Wahl

1. Der Ältestenrat setzt sich aus drei bis sieben Mitgliedern zusammen.
2. Die Mitglieder des Ältestenrates sollen mindestens 35 Jahre alt sein und dem
Verein mindestens 3 Jahre angehören.
3. Die Mitglieder des Ältestenrates werden gemäß § 15 Abs. B 3 von der
Mitgliederversammlung des Vereins für die Dauer von jeweils 3 Jahren gewählt.
Mit Ablauf der Amtsperiode ist Wiederwahl möglich.
4. Infolge erstmaliger Wahl des Ältestenrates in der Mitgliederversammlung 1992
wird die Dauer der ersten Amtsperiode für je ein Drittel der gewählten
Ältestenratsmitglieder ausnahmsweise festgelegt auf 1 Jahr, 2 Jahre bzw.
3 Jahre. Der Ältestenrat nimmt selbst die Zuordnung seiner Mitglieder in die
Drittelgruppen vor.

B. Konstituierung, Beschlussfassung

1. Der Ältestenrat wählt aus seiner Mitte den Sprecher des Ältestenrates, sowie
dessen Stellvertreter. Der Sprecher ist Mitglied des Fachbeirates gemäß
§ 22 Abs. A der Satzung.
2. Die Mitglieder des Ältestenrates sind gleichberechtigt stimmberechtigt.
3. Der Ältestenrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner
Mitglieder anwesend ist.
4. Der Ältestenrat fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit der gültig abgegebenen
Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

C. Sitzungen, Protokoll

1. Der Ältestenrat soll mindestens einmal in jeder Jahreshälfte Sitzungen
durchführen.
2. Die Einberufung von Sitzungen und deren Leitung obliegt dem Sprecher des
Ältestenrates oder seinem Stellvertreter. Bei Unterlassen kann der Vereinsvorstand
Sitzungen anberaumen.
3. Zu den Sitzungen des Ältestenrates ist der Vereinsvorstand einzuladen, dessen
Mitglieder in diesem Organ jedoch weder Sitz noch Stimme haben.
4. Beschlüsse des Ältestenrates sind zu Beweiszwecken durch den Sprecher des
Ältestenrates bzw. durch einen von ihm bestimmten Protokollführer zu protokollieren.
5. Das Protokoll ist vom Sitzungsleiter und Protokollführer zu unterschreiben. Abschriften
sind allen Mitgliedern des Ältestenrates und des Vereinsvorstandes, sowie dem
Sprecher des Fachbeirates auszuhändigen.

D. Ehrenrat

1. Der Ältestenrat fungiert im Ganzen als Ehrenrat des Vereins. Der Ehrenrat ist
gemäß § 7 der Satzung zuständig für Ehrenordnung und Ehrungen im Verein.

E. Rechte, Pflichten, Aufgaben

1. Rechte, Pflichten und Aufgaben des Ältestenrates ergeben sich aus Ordnungen,
Ehrenordnung und Satzung des Vereins, aus letzterer insbesonders
a) § 4,5:
Berufungsentscheidung zur Mitgliedsaufnahme
b) § 5,6:
Berufungsverhandlung zum Mitgliedsausschluss
c) § 7,1:
Erstellen der Ehrenordnung des Vereins
d) § 7,3:
Vorschlagsrecht zu Mitgliederehrungen, Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorsitz im Verein
e) § 14, C 1:
Einberufungsrecht einer Mitgliederversammlung
f) § 19, D:
Entgegennahme der Vorstandsordnung
g) § 22, A:
Sitz und Stimmrecht im Fachbeirat
2. Der Ältestenrat soll sich vor der Mitgliederversammlung zu seiner Arbeit und zu seiner
Beurteilung der Vereinsentwicklung äußern.

F. Auflösung

1. Die Auflösung des Ältestenrates bedarf gemäß § 15 Abs. B 7 des Beschlusses der
Mitgliederversammlung.

§ 19 Der Vorstand

A. Leitung, Vertretung

1. Der Vorstand leitet den Verein in eigener Verantwortung gemäß Gesetzen, sowie
Satzung und Ordnungen für den Verein.
2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Zwei Vorstandsmitglieder können rechtsverbindlich für den Verein zeichnen
und Erklärungen abgeben (gesetzliche Vertretung)

B. Wahl, Zusammensetzung, Amtszeit

1. Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden
und dem dritten Vorsitzenden.
2. Die Mitglieder des Vorstandes sollen mindestens 21 Jahre alt sein.
3. Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung für die Dauer
von jeweils drei Jahren gewählt. Nach Ablauf der Amtsperiode ist Wiederwahl möglich.
4. Infolge erstmaliger Wahl des Vorstandes in der Mitgliederversammlung 1992 wird
die Dauer der ersten Amtsperiode für die drei Vorstandsmitglieder ausnahmsweise
auf 1 Jahr, 2 Jahre und 3 Jahre festgelegt. Die personelle Zuordnung nimmt der
Vorstand nach seiner Wahl selbst vor.

C. Beisitzer

1. Die Mitgliederversammlung kann bis zu drei Vereinsmitglieder als Beisitzer für
jeweils drei Jahre in den Vorstand wählen.
2. Die Beisitzer haben gemäß dem nachfolgenden Punkt D volles Stimmrecht, nicht
jedoch Recht und Pflicht zur Verantwortung und Vertretung gemäß vorstehendem
Punkt A.

D. Willensbildung, Beschlüsse, Vorstandsordnung

1. Die Entscheidungen des Vorstandes bedürfen grundsätzlich der Beschlussfassung.
Näheres regelt die Vorstandsordnung, die noch erstellt werden muss.
2. Die Vorstandsordnung bedarf der einstimmigen Beschlussfassung durch den
Vorstand. Sie ist dem Ältestenrat auszuhändigen.

E. Rechte, Pflichten

1. Rechte und Pflichten des Vorstandes regeln Gesetze, Satzung und Ordnungen
des Vereines.

F. Aufgaben, Aufgaben-Verteilungsplan

1. Seine Aufgaben erfasst der Vorstand in einem Aufgabenverteilungsplan, der
noch erstellt werden muss.
2. Die personelle Zuordnung ist den Mitgliedern durch Aushang bekannt zu machen.

G. Berichterstattung

1. Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung Jahresbericht und Jahresplan
vorzulegen.

§ 20 Stabsstellen des Vorstands

1. Der Vorstand richtet zur Sicherstellung und Durchführung seiner Aufgaben und der
Belange des Vereines, der Fachbereiche und der Vereinsmitglieder nach Bedarf
Stabsstellen ein.
2. Stabsstellen können als Dauereinrichtung oder mit Befristung bestehen.
3. Die Grundlagen für die Stabsstellen sind schriftlich zu formulieren und den Stabs-
stellen-Inhabern auszuhändigen.

§ 21 Bezahlte Leistungen

Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen
Verhältnisse beschließen, dass Vereins- und Organämter, sowie Stabsstellen
entgeltlich gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt
werden. Hierunter fällt auch die gemäß § 3 Nr. 26a ESTG mögliche steuer- und
sozialversicherungsfreie Ehrenamtspauschale. Alle Organmitglieder und ehrenamtlich
tätigen Mitglieder des Vereins haben einen Anspruch auf Aufwendungsersatz nach
§ 670 BGB. Der Vorstand kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen
Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen. Übersteigt die anfallende ehrenamtliche
Tätigkeit bei Inhabern von Vereinsämtern oder Stabsstellen ein zumutbares Maß, so
kann der Vorstand bezahlte Personen oder Institutionen zur Aufgabenbewältigung
einsetzen. Dieses gilt gleichermaßen sowohl für die Vereinsverwaltung, als auch für
den Sport-, Freizeit- und Übungsbetrieb. Einschlägige Gesetze, Verordnungen,
Richtlinien und Bestimmungen sind vom Vorstand zu beachten.

§ 22 Der Fachbeirat

A. Zusammensetzung des Fachbeirates

1. Den Fachbeirat des Vereins bilden:
a) Ein Vorstandsmitglied (§ 19 F 1)
b) Der Sprecher des Ältestenrates (§ 18 B 1)
c) Die Jugendleiter der jeweiligen Fachbereiche
d) Die Vorsitzenden der jeweiligen Fachbereiche
e) Der Sprecher des Jugendvorstandes (§ 23,4)
f) Sonstige Amtsträger und Stabsstellen-Inhaber des Vereines nach besonderem
Beschluss des Fachbeirates
2. Ist ein Fachbeiratsmitglied an der Teilnahme verhindert, wird es durch seinen
Stellvertreter ersetzt.
3. Die Mitglieder des Fachbeirates sind alljährlich den Mitgliedern durch Aushang
bekannt zu machen.

B. Konstituierung, Beschlussfassung

1. Der Fachbeirat wählt aus seiner Mitte den Fachbeiratssprecher, sowie dessen
Stellvertreter.
2. Die Mitglieder des Fachbeirates sind gleichberechtigt stimmberechtigt.
3. Der Fachbeirat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder
sind.
4. Der Fachbeirat fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der gültig abgegebenen
Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

C. Sitzungen, Protokolle

1. Der Fachbeirat führt regelmäßig seine Sitzungen durch.
2 .Beschlüsse des Fachbeirates sind zu Beweiszwecken durch den Sitzungsleiter
zu protokollieren.
3. Das Sitzungsprotokoll ist vom Sitzungsleiter und zwei weiteren Fachbeirats-
Mitgliedern, die der Sitzung beigewohnt haben, zu unterzeichnen. Ausfertigungen
sind allen Fachbeiratsmitgliedern. den übrigen Mitgliedern des Vereinsvorstandes,
sowie dem Sprecher des Ältestenrates auszuhändigen.

D. Rechte, Pflichten, Aufgaben

1. Der Fachbeirat vertritt insbesondere die Belange
a) der Fachbereiche dem Vorstand gegenüber.
b) des Vereinsvorstandes den Fachbereichen gegenüber.
2. Kompetenzen und Aufgaben entsprechen Ordnungen und Satzungen des Vereines,
hieraus insbesondere § 3:Beschlüsse zu Mitgliedschaften in Verbänden.§ 11,3
Vorschläge zu Änderungen der Beiträge, Gebühren und Umlagen an die
Mitgliederversammlung.§ 12,2:
Beschlüsse zu Einrichtung und Auflösung von Fachbereichen.§14,C 1:
Einberufungsrecht einer Mitgliederversammlung.

E. Auflösung

1. Die Auflösung des Fachbeirates bedarf gemäß § 15 Abs. B 7 des Beschlusses
der Mitgliederversammlung.

§ 23 Die Jugend des Vereines

1. Die Jugend des Vereines besteht aus den Kindern und Jugendlichen, die das
12. Lebensjahr, nicht aber das 18. Lebensjahr vollendet haben.
2. Die Jugend des Vereines gibt sich eine Jugendordnung, die Aufgaben, Ziele und
Leitung der Jugend festlegt.
3. Die Jugendordnung darf Satzungen und Ordnungen des Vereines nicht
zuwiderlaufen und bedarf der Zustimmung des Vereinsvorstandes.
4. Die Jugend wählt einen Jugendvorstand, dessen Sprecher gemäß § 22 Abs. A
Sitz und Stimme im Fachbeirat hat.

§ 24 Satzungsänderung

1. Änderungen der Vereinssatzung können nur durch Mitgliederversammlungen
erfolgen.
2. Gegenstände der Änderung müssen als Tagesordnungspunkte den
Versammlungseinladungen deutlich zu entnehmen sein.
3. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der gültig
abgegebenen Stimmen aller anwesenden Mitglieder.

§ 25 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 29.01.1996 beschlossen
worden und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht
Gütersloh in Kraft. Vorausgegangene Satzungen treten ganz oder teilweise außer
Kraft.

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Diese Fassung enthält die Satzungsänderungen

– vom 27.01.1997 – vom 29.01.2001 – vom 07.02.2010
sowie eine Angleichung an die amtliche Rechtschreibreform.

Verl, den 07.02.2010

F.C. Sürenheide von 1976 e.V.
Geschäftsstelle
Thaddäusstraße 69
33415 Verl-Sürenheide

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